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Südkurier vom 25.05.2015 PDF Drucken E-Mail

Furtwangen

Ein Fest für Musiker und Publikum: Junge Egerländer stellen ihre neue CD vor

Von STEFAN HEIMPEL

Volles Haus hatten „Timo Hieske und seine junge Egerländer“ bei der CD-Präsentation in der Festhalle. Von vielen Gästen erhielt die junge Blaskapelle einhelliges Lob für ein erfolgreiches Konzert. Auch nach Einschätzung von Timo Hieske war dies das beste Konzert in der achtjährigen Geschichte der Kapelle.


Beim Saisonauftakt 2015 präsentierten „Die jungen Egerländer“ in der Festhalle auch ihre zweite CD. Bild: Stefan Heimpel

Bereits vor drei Jahren hatten die Musiker eine erste CD veröffentlicht, die inzwischen schon gut verkauft wurde. So hatten sie sich vorgenommen, in diesem Jahr eine zweite CD zu veröffentlichen und diese zwölf Musiktitel gehörten dann auch zum Programm in der Festhalle.

Dabei haben die „jungen Egerländer“ auch schon eine große Fangemeinde, die für ein Konzert teils auch eine längere Anfahrt in Kauf nimmt. Spielfreude und Begeisterung für die Musik sprangen dann auch wieder auf das Publikum über. Durch das Programm führte in bewährter Weise Volker Schwer, der auch wieder einige Details zur Kapelle und dieser Aufnahme gab. Natürlich fehlten auch nicht wie gewohnt die humoristischen Seitenhiebe auf seine Musiker-Kollegen, die dies inzwischen natürlich schon gewohnt sind.

Gleich zum Auftakt war mit „Kaiserin Sissi“ ein neuer Titel der Kapelle zu hören, der sich aber auch auf der neuen CD findet. Insgesamt sieben der zwölf CD-Titel wurden speziell für die CD und damit für die neue Saison eingeübt. Aber es sind auch Musikstücke dabei, die schon von Anfang an zum Programm gehörten. Ein besonderes Beispiel dafür ist „Nessaja“ aus dem Album „Tabaluga“ von Peter Maffay: einer der wenigen Titel, die nicht aus dem Bereich der böhmischen Blasmusik kommen, sondern aus der Popmusik. Für Timo Hieske hat dieser Titel auch viel Erinnerungswert: Bei seinem ersten Konzert mit dem Musikverein Reichenbach im Alter von zehn Jahren war dies sein erstes Stück auf der Bühne.

Natürlich gab es auch wieder eine ganze Reihe von Solisten. Das begann mit Sebastian Moser mit dem Teppichklopfer und Timo Hieske selbst mit den Löffeln bei der gleichnamigen Polka. Beim Titel „Böhmische Liebe“ gab es erstmals in der Geschichte der Kapelle auch Gesang mit Carmen Blum aus Hornberg und Trompeter Markus Spiegelhalter. Auch sonst gab es wieder verschiedene Solisten solo oder im Duett wie beispielsweise „Ein Fall für Zwei“ mit den beiden Tenor-Hornisten Niklas Kuttruff und Mario Maier. Und so gab es für die Gäste mehrere Stunden Unterhaltung mit (meist) typischer böhmischer Blasmusik. Der begeisterte Applaus des Publikums sorgte dann am Ende auch noch für eine ganze Reihe von Zugaben.